INSTITUT FÜR ANGEWANDTE RECHTS- & SOZIALFORSCHUNG    |    OSTFALIA FAKULTÄT SOZIALE ARBEIT    

Verein zur Förderung des Instituts
für angewandte Rechts- & Sozialforschung

ORGANISATION  
ZIELSETZUNG  
FACHGEBIETE  
PROF. DR. DÖBLER  
PROF. DR. HAAS  
PROF. DR. KIRCHHOFF  
PROF. DR. LUTHE  
PROF. DR. MARX  
SERVICE AKTUELL  


FORSCHUNG - BERATUNG - WEITERBILDUNG - MEDIATION

Der Sozialsektor der Bundesrepublik zeichnet sich im internationalen Vergleich durch einen hohen Grad an Verrechtlichung(Justitialisierung,Bürokratisierung, Vergesetzlichung) aus: Die Strukturen der Sozial-, Bildungs-, Kriminal-, Gesundheits- und Familienpolitik sind in ihren Leistungs- und Planungsbezügen stets auch Rechtsstrukturen - allerdings besonderer Art. Rechtsanwendung im Sozialsektor ist wesensmäßig auf ein sozialstaatliches Wirkungsfeld bezogen und wie sonst kaum "folgenorientiert", somit ohne Einbeziehung des sozialen Problemhintergrundes und ohne jedes Verständnis für die gestalterische Funktion des Rechts eine Sache der Unmöglichkeit.

Das Institut sieht sich von daher einer interdisziplinären Grundausrichtung verpflichtet, was seine Forschungsaktivitäten anbetrifft. Es ist sich angesichts des allgemein vorherrschenden Mangels an Rechtsspezialisten des Sozialen zudem seiner im weitesten Sinn advokatorischen Funktion im Institutionengefüge staatlicher und privater Dienstleistungsanbieter bewußt und steht der Praxis mit entsprechenden Beratungs- und Bildungsangeboten zur Verfügung.

Als selbstständige Einheit an der Fakultät Soziale Arbeit schließlich ist das Institut innerhalb des Bachelor-Studiums "Soziale Arbeit" sowie in den Master-Studiengängen "Prävention in der Sozialen Arbeit" (mit den Schwerpunkten Rehabilitation und Kriminologie) sowie "Sozialmanagement" für die Umsetzung der rechtlichen Ausbildungsinhalte in ihren gesellschaftspolitischen Bezügen verantwortlich.